Archiv der Kategorie: Konzertreise Amerika 2024

Konzertreise USA – Tag 5 Museum und NHL-Spiel

Am fünften und letzten Tag unserer Reise starteten wir noch einmal mit einem Spaziergang durch die National Mall, um die verbleibenden Memorials zu besichtigen. Hierzu zählten zum Beispiel das World War II Memorial, das Lincoln Memorial, oder das Vietnam Veterans Memorial.

Danach machten wir uns auf den Weg zum National Air & Space Museum. Das Air & Space Museum ist das weltweit größte Museum für Luft- und Raumfahrt mit über 60.000 Artefakten. Hier konnten wir z.B. den originalen Raumanzug von Neil Armstrong oder die Kommando-Kapsel „Columbia“ der Apollo 11 bewundern.

Damit die Kinder aber auch noch Zeit hatten, um sich Souvenire oder ähnliches zu kaufen, wurde der Nachmittag in den Gruppen als Freizeit verbracht.

Zum Abschluss der Reise stand am Abend dann noch für einige das größte Highlight unserer Reise auf dem Programmplan. Wir besuchten das NHL-Spiel der Washington Capitals gegen die Dallas Stars. Nicht nur für die Kinder war das ein tolles Erlebnis.

Leider war damit unsere Konzertreise auch schon wieder vorbei. Es war die erste Reise nach der Corona Zeit und sicherlich für viele Knaben ein persönliches Highlight ihrer Domchor-Zeit. Wir möchten uns noch mal bei allen Verantwortlichen und freiwilligen Helfern bedanken, die uns diese Reise ermöglicht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Konzertreise.

Konzertreise USA – Tag 4 Memorials und mehr

Am vierten Tag unserer Konzert Reise ging es zunächst zum Weißen Haus. Der geplante kurze Aufenthalt wurde etwas verlängert, da der Präsident das Weiße Haus verlies und die Wege gesperrt waren. Dann starteten wir einen etwas längeren Spaziergang durch den National Mall, um einige der beeindruckenden Denkmäler zu besichtigen.


Angefangen mit dem Jefferson Memorial ging es dann zum Washington Monument, dem imposanten Obelisken, der das Stadtbild wie kein anderes Memorial prägt. Hier hatten wir die Gelegenheit auf die Aussichtsplattform zu fahren und einen Blick auf Washington zu werfen.

Nächstes Ziel war das Bureau of Engraving and Printing. In einer Tour konnten wir beobachten wie die amerikanischen Dollar-Scheine gedruckt und produziert werden. Leider ist es hier strengstens verboten Fotos zu machen.

Nach dieser beeindruckenden Tour ging es dann für uns in die St. Matthews Cathedral. In dieser Kathedrale sollte das dritte und letzte Konzert unserer Konzertreise stattfinden. Doch hier fand zunächst die Beerdigung der Witwe des 1968 erschossenen US-Justizministers Robert F. Kennedy statt. An dieser Trauerfeier nahmen einige der wichtigsten Staatsmenschen Amerikas teil. Und wie ist der Zufall wollte durften wir dann sogar miterleben, wie Joe Biden mit seiner Kolonne an uns vorbeifuhr. Nach all dieser Aufregung mussten wir aber natürlich noch unser Konzert singen.

Als Abschluss des Abends nahmen wir ein gemeinsames Abendessen im Mission Dupont Circle ein, wo wir zwischen mexikanischen Gerichten wählen konnten.

Konzertreise USA – Tag 3 Capitol und Arlington

Der dritte Tag widmete sich im Vormittag dem Zentrum der amerikanischen Demokratie. Zunächst besichtigten wir das Capitol und wurden von Guides in Gruppen durch das Capitol geführt. Das weltberühmte Kuppelgebäude beherbergt das Repräsentantenhaus und den Senat der Vereinigten Staaten. Nach dieser beeindruckenden Tour stärkten wir uns in der Kantine des Capitols. Dann ging es für uns in die Library of Congress, die Nationalbibliothek der USA, so wie zum historischen Main Reading Room.


Nach diesem höchstpolitischen Vormittag nutzten wir den Nachmittag, um unsere Partnerstadt Arlington kennenzulernen. Erst einmal besuchten wir den Nationalfriedhof der Vereinigten Staaten in Arlington. Dieser Militärfriedhof gilt mit über 400.000 Gräbern als einer der bedeutendsten Orte für das amerikanische Militär und seine Angehörigen. Hier liegen auch drei Präsidenten begraben.

Dann ging es für uns schon zum zweiten Konzert unserer Konzertreise. Zum 30. Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Aachen und Arlington sangen wir in der Unitarian Universalist Church of Arlington. Nach dem gelungenen Konzert gab es noch einen kleinen Austausch zwischen uns und den Einwohnern Arlingtons.

Konzertreise USA – Tag 2 Philadelphia


An Tag 2 ging es für ins Richtung Washington D.C. , aber nicht auf direktem Wege, sondern mit einem vierstündigen Zwischenstopp in Philadelphia. Philadelphia ist nach New York die zweitgrößte Stadt an der Ostküste und spielt in der Geschichte der Vereinigten Staaten eine der bedeutendsten Rollen. Doch zunächst ging es nicht um die Geschichte der Vereinigten Staaten, sondern um Filmgeschichte. Denn unsere Erkundungstour startete am Philadelphia Museum of Art mit den berühmten Rocky Steps. Hier konnten wir es Rocky gleich tun und die Stufen erklimmen, oder auch ein Foto mit der Rocky Statue machen.

Dann ging es zu Fuß weiter zum Rathaus Philadelphias. Das Gebäude wurde 1894 als weltweit größtes Gebäude konzipiert. Bis heute prägt es das Bild der Stadt. Für eine kleine Stärkung machten wir uns auf den Weg zum Reading Terminal Market, der vielseitige und authentische Speiseangebote in besonderer Atmosphäre bietet.

Um aber natürlich auch den Geschichtsauftrag unserer Reise zu erfüllen, liefen wir frisch gestärkt zum Independence National Park. Diese Parkanlage beherbergt diverse Gebäude, die mit der Amerikanischen Revolution, sowie der Unabhängigkeitserklärung zusammenhängen. In der Independence Hall wurde die Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung diskutiert und entworfen. Daneben befindet sich die Carpenters Hall, wo der Nationalkongress bis 1800 tagte als Washington D.C. die Landeshauptstadt wurde. Zu guter letzt besichtigten wir die weltberühmte Liberty Bell.

Danach traten wir die Weiterfahrt nach Washington D.C. an. Hier sollte der Tag noch nicht vorbei sein, denn ein Highlight wartete noch auf uns. Das Abendessen fand nämlich bei Bens Chilli Bowl statt. In diesem Kultrestaurant verspeiste unter anderem schon Barack Obama einen Original Half Smoked, eine Wurstspezialität.

Konzertreise USA – Tag 1 New York

Gestern war es endlich soweit, der lang ersehnte erste (richtige) Tag unserer Konzertreise an die East Coast Amerikas stand an.
Am Samstag konnten wir nach einem langem Reisetag ohne Probleme in die USA einreisen. Aufgrund des Jet Lags träumten allerdings die meisten Kinder schon an der Border, zumindest von einem Bett.


Am nächsten Morgen um 8 Uhr amerikanischer Zeit, also für uns eigentlich schon mittags (14 Uhr deutsche Zeit), ging es dann nach Manhattan.
Dort haben wir so viel erlebt, dass es kaum möglich ist, es in diesen Sätzen zu beschreiben.

Zunächst fuhren wir mit der Roosevelt Island Seilbahn über den Hudson River, um einen ersten fantastischen Ausblick über die Skyline Manhattan zu erhaschen. Dann konnte die Erkundung der Mega-Metropole beginnen. Mit einem kleinen Spaziergang machten wir uns Richtung Central Park auf. Von dort ging es dann über die 5th Avenue, dem Trump Tower und der Billionaires Row, wo die höchst exklusiven Apartments der Super-Reichen beheimatet sind, zum Rockefeller Plaza. Direkt nebenan steht unscheinbar die St. Patricks Cathedral, die größte neugotische Kathedrale in den Vereinigten Staaten. Allerdings wirkt diese zwischen den riesigen Hochhäusern wie eine kleine Kapelle. Vor der Kirche konnten wir dann noch mit einer kleinen Gesangseinlage für viele begeisternde Blicke sorgen.

Spontane Gesangseinlage vor der St. Patricks Church
Grand Central Terminal

Wenige Blocks weiter wartete dann der Bahnhof mit den meisten Gleisen weltweit, das Grand Central Terminal, auf uns. Dann ging es mit der Subway weiter in Richtung Downtown, wo wir am Madison Square eine erste Stärkung zu uns nahmen. Nach der kleinen Pause hieß es für uns weiter zum Ground Zero, wo wir die Pools des 9/11 Memorial besuchten und am Fuße des One World Trade Centers standen.
Zu New York gehört aber natürlich auch die Freiheitsstatue, die wir mithilfe der Staten Island Ferry besichtigen. Von der Fähre aus hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Freiheitsstatue, aber auch einen atemberaubenden Blick auf Manhattan.

Aber eins kann ich schon einmal vorwegnehmen, dieser Aussicht sollte noch am Abend übertroffen werden, aber dazu erst später. Denn erst stand für uns die Gestaltung der Abendvesper in der Trinity Church am Central Park auf dem Programm. Damit eröffneten wir die älteste Bach-Vesper Serie der Vereinigten Staaten. Nach der sehr gelungen Vesper war der Tag aber noch nicht beendet, auch wenn sich das Jet Lag bei dem ein oder anderem mehr oder weniger ankündigte.

Denn für uns ging es dann hoch hinaus. Gemeinsam fuhren wir auf die inzwischen beliebteste und höchste Aussichtsplattform New Yorks (und der westlichen Hemisphäre) The Edge. Für viele wahrscheinlich das Highlight neben den vielen anderen Höhepunkten an diesem Tag. Wie schon angekündigt toppte dieser Ausblick auf die Skyline bei Nacht alles.

Doch auch danach hieß es noch nicht zurück ins Hotel, sondern ab zum Times Square. Wie alles in New York war auch der Times Square bei Nacht ein einmaliges Erlebnis.
Dann ging es für uns aber zurück ins Hotel. Der Tag in Manhattan war auf jeden Fall großartig.